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Shiraz bzw. Syrah Traube am Rebstock

Wein aus Syrah / Shiraz

Syrah beziehungsweise Shiraz zählt zu den großen Rotweinsorten der Welt. Kaum eine andere Rebsorte verbindet dunkle Frucht, würzige Komplexität, Kraft und Eleganz auf vergleichbare Weise. Je nach Herkunft, Klima und Handschrift des Winzers entstehen pfeffrige, kernige Rotweine oder opulente Kraftpakete mit dunkler Frucht und beeindruckender Fülle. Besonders Australien hat Shiraz weltberühmt gemacht. Heute entstehen jedoch auch in Südafrika, Chile und Argentinien charaktervolle Syrah- und Shiraz-Weine mit ganz eigener Persönlichkeit. Mehr lesen ▷

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Wie schmeckt Syrah / Shiraz?

Syrah beziehungsweise Shiraz gehört zu den charaktervollsten Rotweinsorten überhaupt. Bereits im Glas zeigt die Rebsorte ihre Persönlichkeit. Junge Weine leuchten meist in kräftigem Violettrot. Mit zunehmender Reife entwickeln sich dunklere Braunrot- und Ziegelnuancen.

Typisch sind intensive Aromen von Brombeeren, schwarzen Kirschen, Pflaumen und dunklen Waldbeeren. Hinzu kommen häufig Gewürznoten wie schwarzer Pfeffer, Nelken, Zimt oder Lakritz. Mit zunehmender Reife entwickeln viele Weine zusätzliche Nuancen von Leder, Tabak, Waldboden, Rauch oder dunkler Schokolade.

Besonders bekannt ist Syrah für seinen charakteristischen Pfefferton. Verantwortlich dafür ist ein natürlicher Aromastoff namens Rotundon. Bereits kleinste Mengen genügen, um den Eindruck von frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer zu erzeugen. Kaum eine andere Rebsorte wird so stark mit diesem Aroma verbunden.

Gute Syrah- und Shiraz-Weine verfügen zudem über ein beachtliches Reifepotenzial. Mit den Jahren gewinnen sie an Komplexität und entwickeln zusätzliche Aromen von Leder, Tabak, Gewürzen und Unterholz. Die Unterschiede zwischen Syrah und Shiraz beginnen häufig beim Klima und zeigen sich später deutlich im Glas.

Als »Syrah« ausgebaute Weine wirken meist etwas straffer, würziger und eleganter. Der Alkoholgehalt fällt häufig moderater aus. Typisch sind Pfeffer, Kräuterwürze, dunkle Beeren und eine eher kernige Struktur. Geprägt wurde dieser Stil ursprünglich in Frankreich. Heute orientieren sich jedoch auch zahlreiche Winzer anderer Länder bewusst an dieser Stilistik und verwenden deshalb die Bezeichnung »Syrah« auf dem Etikett.

Als »Shiraz« ausgebaute Weine zeigen sich meist voller, weicher und fruchtbetonter. Der Alkoholgehalt liegt häufig etwas höher, die Textur wirkt cremiger und die Frucht ausgeprägter. Aromen von dunklen Kirschen, Pflaumen, Schokolade und süßen Gewürzen treten stärker hervor. Dieser Stil wurde vor allem durch australische Winzer geprägt und findet sich heute auch in vielen anderen Übersee-Ländern wieder.

Eines aber verbindet nahezu alle Syrah- und Shiraz-Weine: die seltene Verbindung aus dunkler Frucht, Würze und beeindruckender Tiefe. Genau deshalb zählen sie für viele Weinliebhaber zu den spannendsten Rotweinen überhaupt. 

Syrah oder Shiraz – wo liegt der Unterschied? 

Die kurze Antwort lautet: Syrah und Shiraz sind dieselbe Rebsorte. 

Für Weintrinker ist jedoch die längere Antwort deutlich interessanter. 

Der Name auf dem Etikett verrät häufig etwas über den Stil des Weins. Viele Winzer wählen die Bezeichnung bewusst, um dem Käufer bereits vor dem Öffnen der Flasche einen Hinweis auf die Stilrichtung zu geben. 

Steht »Syrah« auf dem Etikett, dürfen Sie häufig einen eher eleganten, würzigen und pfeffrigen Rotwein erwarten. Steht dagegen »Shiraz« auf der Flasche, deutet dies meist auf einen fruchtbetonteren, volleren und weicheren Wein hin. 

Natürlich gibt es Ausnahmen. Ein australischer Shiraz kann erstaunlich elegant ausfallen und ein als Syrah bezeichneter Wein durchaus kraftvoll sein. Dennoch liefert die Bezeichnung meist einen guten ersten Hinweis. 

Der einzelne Winzer ist frei in seiner Entscheidung, welche Rebsortenbezeichnung er verwendet. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick auf das Etikett. Wenn Sie Syrah oder Shiraz kaufen möchten, erhalten Sie so bereits vor dem ersten Schluck einen wertvollen Hinweis auf den Charakter des Weins. 

Besonders Australien hat den Namen Shiraz weltweit bekannt gemacht. Woher die Bezeichnung genau stammt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich entwickelte sich »Shiraz« im Laufe des 19. Jahrhunderts aus einer englischen beziehungsweise australischen Variante des französischen Namens Syrah. Später wurde Shiraz zum Markenzeichen der australischen Weinwelt. 

Während die Rebsorte ursprünglich als Syrah bekannt wurde, entwickelten australische Winzer über Jahrzehnte ihre eigene Interpretation dieser Traube. Mit ihrer großzügigen Frucht, reifen Würze und oft etwas höheren Alkoholgehalten unterschied sie sich zunehmend von den klassischen europäischen Vorbildern. Der Name Shiraz wurde damit weit mehr als nur eine alternative Schreibweise – er entwickelte sich zu einem Stilbegriff. Bis heute liefert er Weinliebhabern einen ersten Hinweis darauf, was sie im Glas erwarten dürfen.

Wozu schmeckt Wein aus Syrah / Shiraz? Empfehlungen für mehr Genuss

Syrah beziehungsweise Shiraz schmeckt mit seiner würzigen Art, der dunklen Frucht und dem meist mittleren bis hohen Alkoholgehalt hervorragend zu kräftig gewürzten Speisen. Planen Sie also besser keine zarte Hühnerbrust, wenn Sie einen wuchtigen Shiraz Wein öffnen möchten. Etwas gehaltvoller dürfen die Speisen dann schon sein. 

Fruchtbetonter und würziger Syrah Rotwein passt hervorragend zu Pasta mit Fleischsauce oder fruchtiger Tomatensauce, zu Fleischpasteten sowie zu Risotto mit Pilzen und Kräutern. Die würzigen Aromen des Weins greifen die Kräuter und Röstaromen der Speisen wunderbar auf. Sind die Gerichte stark salzig, sollte der Syrah Wein möglichst wenig Tannin besitzen. Salz kann Tannine deutlich hervorheben und den Wein härter erscheinen lassen. 

Mittelschwere bis kräftige Syrah- und Shiraz-Weine harmonieren ausgezeichnet mit Braten von Rind, Lamm oder Schwein. Auch kräftig gewürzte asiatische und indische Gerichte wie Currys passen hervorragend. Die süß-würzige Art vieler Shiraz Weine harmoniert oft besser mit exotischen Gewürzen als klassische tanninbetonte Rotweine. 

Wuchtiger Shiraz Rotwein liebt kräftige Röstaromen. Rinderschmorbraten mit aromatischer Sauce, Lamm aus dem Ofen, Wildgerichte wie Reh oder Hase sowie würzige Wurstgerichte gehören zu seinen klassischen Partnern. Gerade die Verbindung aus dunkler Frucht, Würze und Schmoraromen sorgt hier für besonders harmonische Kombinationen. 

Wer gerne grillt, sollte Shiraz ebenfalls auf dem Schirm haben. Gegrillte Steaks, Lammkoteletts oder BBQ-Gerichte mit rauchigen Röstaromen gehören zu den Kombinationen, bei denen Shiraz seine größten Stärken ausspielen kann. Die Würze des Weins nimmt die Röstaromen des Grills auf, während die Frucht für Balance sorgt. 

Selbst beim Dessert kann Syrah beziehungsweise Shiraz überzeugen. Sofern Sie mit dem Zucker sparsam umgehen, harmoniert Schokoladenpudding erstaunlich gut mit reifem, vollmundigem Shiraz Wein. Noch einfacher gelingt die Kombination mit hochwertiger dunkler Schokolade ab etwa 60 Prozent Kakaoanteil. Entscheidend ist, dass die Schokolade nicht bitterer wirkt als der Wein. 

Rotwein und Käse sind übrigens oft schwieriger zu kombinieren, als viele Weinliebhaber vermuten. Häufig empfehlen wir Weißwein als den unkomplizierteren Begleiter. Zu gereiftem Cheddar, altem Gouda, Parmesan oder Gruyère können Syrah- und Shiraz-Weine jedoch hervorragend funktionieren. Die würzigen und leicht nussigen Aromen dieser Hartkäse harmonieren oft erstaunlich gut mit der Kraft und Würze der Rebsorte. 

Genau diese Vielseitigkeit macht Syrah und Shiraz so spannend. Von Pasta über Curry und Schmorgerichte bis hin zu dunkler Schokolade deckt kaum eine andere Rotweinsorte ein derart breites Spektrum an Genussmomenten ab.

Verbreitungsgebiet der Rebsorte Syrah

Eigentlich sind die Ansprüche der Rebsorte recht einfach: warmes, eher trockenes Klima und maximal mittelschwere Böden mit ausreichender Wasserversorgung. Unter diesen Bedingungen entwickelt sich Syrah beziehungsweise Shiraz besonders gut. Vor intensiver Sonneneinstrahlung schützt sich die wuchskräftige Rebe mit einer vergleichsweise dicken Beerenhaut. Genau dort sitzen viele der für den Winzer so wichtigen Farb- und Gerbstoffe, die später für die Struktur und die meist angenehm weichen Tannine eines guten Syrah- oder Shiraz-Weins sorgen. 

Sonne allein reicht allerdings nicht aus, um große Rotweine zu erzeugen. Entscheidend ist der richtige Lesezeitpunkt. Werden die Trauben zu früh geerntet, wirken die Weine oft grün, unreif und kantig. Hängen die Beeren dagegen zu lange am Stock, verlieren sie rasch Säure und Frische. Die Kunst des Winzers besteht darin, genau den Punkt zu treffen, an dem Frucht, Reife, Säure und Tannine optimal zusammenspielen. 

Die beiden bedeutendsten Anbauländer für Syrah beziehungsweise Shiraz Wein sind Frankreich und Australien. Von den weltweit rund 190.000 Hektar Rebfläche entfallen mehr als ein Drittel auf Frankreich. Dort ist die Rebsorte vor allem entlang der Rhône zuhause. Berühmte Herkunftsgebiete wie Hermitage, Côte-Rôtie, Saint-Joseph, Cornas oder Crozes-Hermitage stehen für einige der renommiertesten Syrah Weine der Welt. 

Australien vereint rund ein Viertel der weltweiten Rebfläche auf sich und hat die Rebsorte wie kein anderes Land geprägt. Regionen wie Barossa Valley, McLaren Vale, Clare Valley oder Eden Valley gelten heute als Referenz für gute australische Shiraz Weine. Oft wird Shiraz dort auch mit Cabernet Sauvignon zu kraftvollen Cuvées kombiniert. 

Auch Chile, Argentinien und Südafrika verfügen über hervorragende Bedingungen für die Rebsorte. Die Kombination aus viel Sonne, eher trockenem Klima und kühlen Nächten ermöglicht dort eine lange Reifeperiode und eine intensive Aromenausprägung. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Rebfläche in diesen Übersee-Ländern deshalb deutlich zugenommen. 

Eine besondere Rolle spielt Australien zudem bei einer Stilistik, die es praktisch nur dort gibt: Sparkling Shiraz. Dieser rote Schaumwein verbindet die dunkle Frucht und Würze eines Shiraz mit der Frische und Perlage eines Schaumweins. Besonders im Barossa Valley besitzt Sparkling Shiraz eine lange Tradition und zählt bis heute zu den charakteristischsten Weinen Australiens. Kaum ein anderer Schaumwein verbindet dunkle Frucht, würzige Tiefe und prickelnde Frische auf vergleichbare Weise. Für viele Weinliebhaber gehört Sparkling Shiraz zu den ungewöhnlichsten und zugleich spannendsten Spezialitäten Australiens. 

Was unterscheidet Syrah / Shiraz von Cabernet Sauvignon, Malbec und Merlot? 

Syrah beziehungsweise Shiraz wird häufig mit Cabernet Sauvignon, Malbec oder Merlot verglichen. Alle vier Rebsorten bringen gute Weine hervor, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Stilistik. 

Cabernet Sauvignon wirkt meist straffer, tanninreicher und etwas geradliniger. Syrah beziehungsweise Shiraz zeigt dagegen häufig mehr Würze, dunkle Frucht und eine weichere Textur. Viele Weinliebhaber empfinden Shiraz deshalb bereits in jungen Jahren als zugänglicher. 

Im Vergleich zu Malbec besitzt Shiraz meist mehr Pfefferwürze und Kräuternoten. Malbec betont dagegen oft stärker die Frucht und wirkt häufig etwas runder. Beide Rebsorten zählen zu den großen Rotweinen der Übersee-Welt und passen hervorragend zu kräftigen Speisen. 

Merlot zeigt sich meist weicher, fruchtbetonter und zurückhaltender. Syrah beziehungsweise Shiraz besitzt dagegen oft mehr Würze, mehr Struktur und häufig auch etwas mehr Kraft. Wer dunkle Frucht, Würze, Pfeffer und charaktervolle Rotweine schätzt, findet in Syrah beziehungsweise Shiraz häufig die spannendste Verbindung dieser Eigenschaften.

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Historie der Syrah Traube und ihrer Weine

Vielen Winzern galt die Arbeit mit Syrah lange als anspruchsvoll. Die Rebsorte verlangt den richtigen Standort, den optimalen Lesezeitpunkt und viel Fingerspitzengefühl im Weinberg. Über Jahrzehnte nahm die Rebfläche insbesondere in Europa deshalb kontinuierlich ab. In den letzten drei Jahrzehnten änderte sich das Bild jedoch grundlegend. Mit der weltweit steigenden Nachfrage nach guten Syrah- und Shiraz-Weinen verfünffachte sich die Anbaufläche. 

Heute gilt als gesichert, dass Syrah eine natürliche Kreuzung aus den alten Rebsorten Mondeuse Blanche und Dureza ist. Ihre Heimat liegt wahrscheinlich im Rhône-Tal. Die Rebsorte zählt weltweit zu den sogenannten »Cépages nobles«, den edlen Rebsorten der Weinwelt. Ihren hervorragenden Ruf verdankt sie den großen Weinen der Rhône ebenso wie den charaktervollen Interpretationen aus Übersee. Wen wundert's - gilt als ihr Urgroßvater doch der große Pinot Noir. 

Lange rankten sich zahlreiche Mythen um die Herkunft der Rebsorte. Besonders populär war die Theorie, Syrah stamme aus der persischen Stadt Shiraz. Erst DNA-Analysen brachten im Jahr 2000 endgültige Klarheit und bestätigten den Ursprung der Rebsorte in Frankreich. 

Die Bezeichnung »Shiraz« gelangte mit dem schottischen Weinpionier James Busby nach Australien, der die Rebsorte 1832 nach Übersee brachte. Im Barossa Valley stehen noch heute einige der ältesten Shiraz-Rebstöcke der Welt. Viele dieser Reben sind weit über 100 Jahre alt, manche sogar nahezu 200 Jahre. 

Historische Anerkennung erwarb sich in den 1950er Jahren insbesondere Max Schubert vom Weingut Penfolds. Mit seinem legendären »Grange« schuf er einen Wein, der bis heute als Ikone australischer Weinkultur gilt. 

Vielen Weinfreunden gilt Shiraz Wein heute als Synonym für gute Weine aus Übersee.

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Die Inhalte unserer Weinberatung entstehen auf Grundlage eigener Verkostungen, langjähriger Erfahrung sowie des engen Austauschs mit Winzern aus Argentinien, Australien, Chile, Neuseeland, Südafrika und Uruguay. Unser Ziel ist es, Weinwissen verständlich zu erklären und Ihnen die Auswahl des passenden Weins zu erleichtern. 

Mehr über unsere Philosophie, unsere Winzer und unsere Leidenschaft für Übersee-Weine erfahren Sie auf der Seite »Über vinovossum«.

Häufige Fragen zu Syrah / Shiraz 

Ist Syrah das Gleiche wie Shiraz? 

Ja. Syrah und Shiraz bezeichnen dieselbe Rebsorte. Der Name auf dem Etikett gibt jedoch häufig einen Hinweis auf den Stil des Weins. »Syrah« steht oft für eine elegantere, würzigere Stilistik, während »Shiraz« meist fruchtbetontere und kraftvollere Rotweine beschreibt. 

Wie schmeckt Syrah beziehungsweise Shiraz? 

Typisch sind Aromen von Brombeeren, schwarzen Kirschen, Pflaumen und dunklen Waldbeeren. Hinzu kommen oft Gewürznoten wie schwarzer Pfeffer, Nelken, Zimt oder Lakritz. Je nach Herkunft und Ausbau können Syrah- und Shiraz-Weine elegant und kernig oder kraftvoll und opulent ausfallen. 

Warum schmeckt Shiraz häufig nach Pfeffer? 

Verantwortlich ist ein natürlicher Aromastoff namens Rotundon. Er erzeugt den Eindruck von frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und gilt als eines der charakteristischsten Merkmale vieler Syrah- und Shiraz-Weine. 

Wozu passt Shiraz am besten? 

Shiraz passt hervorragend zu kräftig gewürzten Speisen, Schmorgerichten, Lamm, Rind, Wild, BBQ-Gerichten und gereiftem Hartkäse. Kräftige Shiraz-Weine können sogar überraschend gut zu dunkler Schokolade passen. 

Was ist der Unterschied zwischen Shiraz und Cabernet Sauvignon? 

Cabernet Sauvignon wirkt meist straffer, tanninreicher und geradliniger. Shiraz zeigt dagegen häufig mehr dunkle Frucht, Pfefferwürze und eine weichere Textur. Viele Weinliebhaber empfinden Shiraz deshalb bereits in jungen Jahren als zugänglicher. 

Was ist Sparkling Shiraz? 

Sparkling Shiraz ist eine australische Spezialität. Dabei wird aus der Rebsorte Shiraz ein roter Schaumwein erzeugt, der die dunkle Frucht und Würze eines Rotweins mit der Frische und Perlage eines Schaumweins verbindet. 

Warum ist australischer Shiraz so berühmt? 

Australien hat einen eigenständigen Shiraz-Stil geprägt. Besonders Regionen wie Barossa Valley, McLaren Vale, Clare Valley oder Eden Valley stehen für gute australische Shiraz Weine mit dunkler Frucht, reifer Würze und oft beeindruckender Fülle. 

Kann Shiraz lange reifen? 

Ja. Gute Shiraz- und Syrah-Weine besitzen oft ein beachtliches Reifepotenzial. Mit zunehmender Flaschenreife entwickeln sie zusätzliche Aromen von Leder, Tabak, Gewürzen, Unterholz und dunkler Schokolade. 

Ist Shiraz für Einsteiger geeignet? 

Ja, viele Shiraz-Weine sind trotz ihrer Kraft gut zugänglich. Die Kombination aus dunkler Frucht, Würze, oft weicher Textur und reifen Tanninen macht Shiraz für viele Weinliebhaber attraktiv.

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